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Joystick oder Yoke

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Wozu brauche ich einen Joystick?

Natürlich gibt es durch aus die Möglichkeit Flugzeuge mit der Maus, oder dem Controller zu fliegen. Nach ein paar fehlgeschlagenen Landungen und Flugmanövern, merkt man allerdings schnell das das ganze keinen Spaß macht. Schnell kommt man zu der Erkenntnis:

"Ein Joystick oder Yoke muss her."

Aber was genau ist der Unterschied zwischen einem Joystick und einem Yoke? Viele kennen den Joystick bereits aus anderen Anwendungsbereichen. Bereits vor mehr als 20 Jahren wurde dieser für die Steuerung von altertümlichen Konsolen genutzt und ist uns bis Heute erhalten geblieben. Ob aus Metall oder Plastik, die Funktionsweise ist immer gleich. 2 Achsen werden genutzt um das Flugobjekt zu steuern. Dabei werden die Höhenruder und die Querruder angesprochen. Manchmal ist auch eine dritte Achse für das Seitenruder vorhanden. Dies ist allerdings von Modell zu Modell unterschiedlich. Dies ist eine Besonderheit, denn bei den Yokes gibt es immer nur zwei Achsen. Dadurch sind Pedale unumgänglich.

Schaut man sich unterschiedliche Flugzeughersteller an, so erkennt man schnell, dass sich unterschiedliche Formen durchgesetzt haben. Während der europäische Flugzeughersteller Airbus auf Sidesticks(Joystick) setzt, ist man auf der anderen Seite des Teichs bei Boeing immer noch Anhänger des altbewährten Flughorns(Yoke). Auch bei den meisten kleineren Flugzeughersteller wie Cessna oder Piper findet man meistens eine Yoke. Im Helikopter oder Kampfjet ist dagegen der Joystick vorwiegend anzutreffen.

"Wofür möchte ich meine Joystick oder Yoke benutzen?"

Der Joystick ist bei unterschiedlichen Anwendungsgebieten deutlich praktischer. Sowohl bei Space Simulatoren wie Star Citizien oder Elite Dangerous, aber auch bei Flugsimulatoren wie XPlane 11 oder Prepar3d ist er sehr gut nutzbar. Auch bei Battlefield oder Warthunder kann man den Joystick gut nutzen. Allgemein ist ein Joystick auch für Arcade lastige Spiele wesentlich besser geeignet. Im Gegensatz dazu, ist ein Yoke für die Steuerung eines Raumschiffes nicht um bedingt geeignet, da Steuerbewegungen sehr schnell geschehen müssen. Dafür ist der klassische Aufbau eines Yokes nicht geeignet. Bewegungen dauern schlichtweg zu lange.
Legt man allerdings wert auf Authentizität und fliegt oft kleinere Flieger, oder übt gar für ein private Piloten Lizenz (PPL), ist ein Yoke eine Überlegung wert. Allerdings ist die Anschaffung eines Yokes auf Grund der Bauweise meist etwas teurer. Dafür bekommt man ein ganzes anderes Steuergefühl. Der Yoke orientiert sich eher an einem Lenkrad mit einer zusätzlichen Achse und ist von der Bedienung anders als ein Joystick. Hinzu kommt, dass man den Yoke sowohl mit der linken als auch der rechten Hand guten benutzen kann. Bei dem Joystick ist dies leider nicht so einfach, da dieser entweder links oder rechts von der Tastatur untergebracht ist. Der Yoke dagegen steht mittig auf oder unter dem Tisch. Gerade für Linkshänder könnten somit Yokes nochmal interessanter sein. Somit ist ein Yoke flexibler, wenn man öfter mal den Arm wechseln möchte. Allerdings kann man auch hier abschließend sagen, es kommt auf die eigenen Vorlieben und Anwendungsgebiete an.
Nach der Entscheidung und einer kleinen Recherche ist man als Anfänger mit den unterschiedlichen Modellen schlichtweg überfordert. Während Einsteiger Modelle bei unter 50 Euro beginnen ist nach oben kaum eine Grenze gesetzt. Selbst 1 zu 1 Nachbauten eines Boeing 737 Yokes aus Metall sind für den ambitionierten Flusianer käuflich zu erwerben. Für das gewisse Kleingeld versteht sich, denn für eine solches Prachtstück bezahlt man gut und gerne über 1000 Euro. Doch braucht man sowas als durchschnittlicher Simulant? Eher nicht, denn auch mit weitaus günstigeren Modellen ist man gut ausgestattet. Schnell ist man an einem Punkt angekommen, wo man sich fragt, wo die Unterschiede liegen und worauf man achten sollte. Ein Laie lässt sich schnell von Features wie "programmierbarer Bildschirm" blenden, oder einer Masse an Knöpfen, die vielleicht gar nicht benötigt werden. Im schlimmsten Fall bereut man den Kauf frühzeitig und das teure Gerät liegt verstaubt in der Ecke. Nun stellt sich dem Interessierten folglich die Frage:

"Welcher Joystick oder Yoke ist der Richtige für mich?"

Auch günstige Joysticks wie der T.Flight Hotas X von Thrustmaster ermöglichen dem virtuellen Piloten kleinste Kurskorrekturen und präzise Flugmanöver durchzuführen. Natürlich kann man keine Qualität wie bei dem Premium Joystick Thrustmaster Warthog erwarten. Allerdings ist dieser auch fast 300 Euro teurer und mit einer der besten Joysticks für den privaten Gebrauch. Die ersten Frage, die man sich stellen sollte um eine paar Modelle ausschließen zu können ist, ob man zusätzlich die Anschaffung von Pedalen plant. Denn viele Joysticks besitzen neben den ersten beiden Achsen die jeder Joystick besitzt auch eine Z Achse. Diese ersetzt die Funktion der Pedale, welche bei der Flugsimulation sehr wichtig sind. Dabei wird der Joystick seitlich gedreht um bei Landungen mit Seitenwind die Flieger quer zustellen, oder den Flieger beim rollen am Boden zu navigieren. Sollte man einen Yoke in die engere Wahl geschlossen haben, kommt man um die Anschaffung von Pedalen nicht herum. Generell empfehle ich jedem die Anschaffung von Pedalen, denn Pedale sind weitaus präziser und besitzen meistens noch zwei weitere Achsen die zum Bremsen bestens geeignet sind. Dabei kann man getrennt links und rechts bremsen, was die Kontrolle auf dem Boden nur noch verbessert. Zudem besitzen manche Flugzeuge kein steuerbares Bugfahrwerk. Ein Beispiel dafür ist die Cessna 210 Centurion. Diese wird fast ausschließlich durch das gezielte Einsetzen der unabhängigen Bremsen gesteuert.

Wie so oft heißt es auch hier: "Qualität kostet." Mit steigendem Preis steigt meist auch die Präzision der Achsen. Wichtig ist hierbei auf eine störungsfreie Bewegungsbahn um den Nullpunkt zu achten. Vom Nullpunkt wird gesprochen wenn man den Joystick/Yoke loslässt. Dabei geht dieser in die Nullposition, oder auch Nullpunkt genannt. Oft neigen günstigere Modelle dazu, um den Nullpunkt herum schwammig zu werden.  Ist dies der Fall, muss man in diesem Bereich mehr Kraft aufwenden. Dadurch werden gleichmäßige Steuerbewegungen unmöglich. Gerade bei kritischen Manövern wie einer Landung wirkt sich dies meist negativ aus. Es entstehen ruckartige Bewegungen die katastrophale Folgen haben können.

Im folgenden finden Sie einer Übersicht von Joysticks und Yokes, die ich entweder selber getestet habe, oder von deren Qualität ich überzeugt bin.